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Rückblick auf unser Unterhaltungskonzert 2025

Am Samstag, 26. April 2025 fand unser Familien- und Unterhaltungskonzert im Dorftreff in Eschenbach statt. Ein kleiner Rückblick auf einen Nachmittag / Abend voller Lachen, Freude und voller magischen Momente.

Das Familienkonzert am Nachmittag begann bereits chaotisch. Denn zu Beginn des Konzerts stand nicht unser Dirigent Andreas Mattle auf der Bühne, sondern der quirlige Clown Jeanloup, der mit bürgerlichem Namen Kurt Bucher heisst. Anstelle das erste Musikstück anzusagen, interessierte sich Jeanloup mehr für den Dirigentenstock. Das Chaos, welches dadurch unter den Musikanten entstand, konnte natürlich nur unser Dirigent Andreas Mattle beseitigen. Jeanloup der eigentlich nur durchs Programm leiten sollte, wollte viel lieber selbst bei uns mitmusizieren, wobei ihm immer wieder Missgeschicke passierten, was immer wieder zu Unterbrücken von unserem Konzert zwang. Irgendwie konnte Jeanloup den Faden aber immer wieder finden und zum Schluss sogar wirklich ein Musikstück dirigieren, zumindest einen kleinen Teil, wobei  natürlich auch dies schief ging. Jeanloup gelang es ausgezeichnet, uns Musikanten und Musikantinnen aus dem Konzept zu bringen und gleichzeitig die vielen Kinder mit seinen Missgeschicken zu begeistern und in seinen Bann zu ziehen. 

Am Abend besuchten dann vorwiegend «Verwachsene», wie Jeanloup die Erwachsenen nannte, unser Unterhaltungskonzert . Durchs Programm leiten war auch da eine Nebensache für Jeanloup, eigentlich wollte er wiederum viel lieber Teil der Musikgesellschaft sein und selber mitspielen. Der Start des Abends mit Start up the Band und Waterfall konnten die Dirigenten Andreas Mattle und Gabriel Mayer Hétu noch weitgehendst ohne Zwischenfälle dirigieren. Bei Selection from the Greatest Showman gab es für Jeanloup kein Halten mehr, er wollte unbedingt ein Solo spielen. Den Einsatz verpasst, sich mit der Posaune die Zähne raugeschlagen, eine Klarinette mit Eigenleben und spätere eine Zunge in der Querflöte waren das Ergebnis seiner missglückten musikalischen Versuche. Zum Glück sprangen die Musikanten stets in die Preschen und übernahmen die einzelnen Solos des Musikstücks. Als bei seinem letzten Versuch mitzuwirken auch noch seine Pauke in die Brüche ging, war es um Jeanloup geschehen. Mit dem weinenden Jeanloup im Vordergrund ging es weiter mit Smile. Dieses Musikstück konnte Jeanloup aber nicht trösten, deshalb nahm Andreas Mattle kurzerhand eine Posaune in die Hand und gab Jeanloup ein paar Töpfe und zwei Schläger zur Aufmunterung in die Hand. Ein paar Töne und Schläge später spielte das gesamte Orchester inklusive Andreas Mattle an der Posaue und Jeanloup am improvisierten Schlagzeug den Tiger Rag.

Nach der Pause ging es mehr oder weniger flüssig mit The Clowns und Madagascar weiter. Als Jeanloup dann auch noch den Triangel auspackte, waren einzelne Musikanten bereits sichtlich genervt. Sämtliche Versuche eines Triangelsolos von Jeanloup wurden durch einen Ton einer Trompete verhindert. Dieses Intermezzo endete fast mit einer demolierten Trompete auf dem Amboss. Zum Glück konnte die Trompete in letzter Sekunde gerettet werden. Inspiriert von den Schlägen auf den Amboss kam als nächstes das Stück die Amboss Polka, wobei Gabriel Mayer Hétu der Dirigent sämtliche Hände und Augen auf Jeanloup den Clown haben musste, so dass das Stück bis zum Schluss gespielt werden konnte. Mit Sweet Child O’Mine und Circus Town Parade March ging ein chaotisch lustiges Unterhaltungskonzert zu Ende.